ZuMult: das Projekt stellt sich vor

Nach einigem Anfangs-ZuMult ist das Projektteam seit Februar 2018 komplett, und seit April befinden sich auch alle MitarbeiterInnen auf dem gleichen Kontinent. Das nehmen wir als Anlass, das Projekt kurz vorzustellen:

In ZuMult haben sich mit dem Hamburger Zentrum für Sprachwissenschaft (HZSK), dem Herder-Institut an der Universität Leipzig und dem Programmbereich Mündliche Korpora des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) drei Partner zusammengeschlossen, die bereits auf eine mehrjährige Zusammenarbeit zurückblicken. Stellvertretend hierfür steht das GeWiss-Korpus, das in Leipzig mit Hilfe des in Hamburg entwickelten EXMARaLDA-Systems und rechtlich-methodischer Beratung aus Mannheim aufgebaut wurde. Die deutschsprachigen Bestandteile des Korpus sind seit September 2018 auch in die Datenbank für Gesprochenes Deutsch des IDS integriert.

Seit Beginn dieses Jahres fördert die DFG im LiS-Programm nun eine Fortführung dieser Zusammenarbeit „ZuMult: das Projekt stellt sich vor“ weiterlesen

ZuMult im IDS-Kolloquium

Am 10. Dezember von 13:15 bis 14:45 stellen wir den aktuellen Stand der Projektarbeit in einem virtuellen IDS-Kolloquium vor. Externe Gäste sind herzlich willkommen:

QUEST survey on multilingual/multimodal corpora

Asking for a friend… : The BMBF-funded project “QUEST: Quality – Established” is concerned with the development and use of curation criteria and quality standards for annotated language corpora.

QUEST is currently conducting a survey on quality and interoperability aspects of multimodal and/or multilingual corpora:

https://www.limesurvey.uni-hamburg.de/index.php/434519

QUEST is looking for users who have worked with multilingual and/or multimodal linguistic corpora, to gather information about their experiences. The results of the survey will help QUEST to develop curation criteria to improve the reuse potential of such corpora.

The topic is obyviously of great relevance also to the ZuMult project. Please join the survey and spread the news!

ZuMult-Vorstellung bei Workshop „in“ Siegen

Am 3. und 4. September fand der usrpünglich für März an der Universität Siegen geplante und dann von der Corona-Pandemie vereitelte Workshop „Datenaufbereitung und Visualisierung in der Variationslinguistik / Dialektologie“ als virtuelle Veranstaltung statt.

Thomas Schmidt hat dort in seinem Vortrag zur „Suche nach der optimalen Transkriptdarstellung“ auch die ZuMult-Prototypen zur Datenauswahl und zur Transkriptvisualisierung vorgestellt. Wir freuen uns, dass das Publikum, das hauptsächlich aus Forschenden in der Variationslinguistik und Sprachdokumentation bestand, diese Entwicklungen mit großem Interesse aufgenommen und sehr positiv kommentiert hat.

ZuMult Demoanwendungen

Um einen Überblick über die technischen Entwicklungen im ZuMult-Projekt zu ermöglichen, haben wir die existierenden Anwendungs-Prototypen in einer Übersicht zusammengestellt, die Sie hier anschauen können.

Für die meisten Prototypen benötigen Sie ein Benutzerkonto bei der Datenbank für gesprochenes Deutsch, das Sie hier beantragen können.

Article on Lexical Explorer

An article on Lexical Explorer, a tool providing access to FOLK and GeWiss data for lexical analyses, developed in the LeGeDe project, has just been published in Corpora:

Dolores Lemmenmeier-Batinić (2020): Lexical Explorer: extending access to the Database for Spoken German for user-specific purposes. In: Corpora 15 (1), 55-76.

ZuMult bei der DGFF 2019

ZuMult-Vortrag bei der DGFF 2019

Das Leipziger Projektteam stellt ZuMult auf dem 28. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) vor. Der Vortrag wird die Möglichkeiten erläutern, welche die in ZuMult entwickelten Zugangswege für die Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache bieten. Es wird gezeigt, wie Korpora gesprochener Sprache als virtuelle Lernräume genutzt werden können.

Auf der DGFF-Tagung treffen sich Wissenschaftler*innen, die das Lehren und Lernen von Fremdsprachen erforschen. Sie bilden an Universitäten zukünftige Fremdsprachenlehrkräfte aus und sind damit für ZuMult eine wichtige Vermittlergruppe. Die DGFF findet vom 25. bis 28. September 2019 an der Universität Würzburg statt und steht unter dem Motto „Sprachen, Kulturen, Identitäten: Umbrüche durch Digitalisierung?“

ZuMult bei der DHd 2019

ZuMult-IDS-Poster DHd 2019

Bei der Tagung „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“, die im März dieses Jahres in Frankfurt/M. stattfand, hat das Mannheimer Teilprojekt die in ZuMult entwickelte Basis-Architektur auf einem Posterbeitrag präsentiert. Der Poster-Session ging ein Slam voraus, für den wir erstmalig die Projektziele in Gedichtform gefasst haben:

Um empirisch fundiert zu analysieren,
Wie Menschen sprechen und interagieren,
Erstellen Forscher Sprachkorpora verschiedener Sorten,
Zugänglich über Plattformen an verteilten Orten.

Wir möchten diese Daten miteinander verbinden
Und dafür geeignete Schnittstellen finden.
Wir erarbeiten daher eine Architektur
Mit der gängigen Drei-Ebenen-Struktur.

Wir haben ein Backendinterface definiert,
Korpusbestandteile als Objekte modelliert,
und Daten zur Query mit Lucene indiziert.
Als Zugang auf Architektur-Ebene drei
dient eine standardkonforme REST-API.

Wenn Sie unser Poster gleich besuchen,
Können Sie den Korpusbestand selbst durchsuchen.
Vielen Dank für Ihre Geduld,
wir seh’n uns am Poster vom Projekt ZuMult.

Für die DHd 2020 laufen bereits erste Planungen, die Spezifikation des ISO/TEI-Standards als Ballett aufzuführen.

ZuMult auf der FaDaF

Ende März 2019 wurde das Projekt auf der 46. Jahrestagung des Fachverbandes Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (FaDaF) an der TU Chemnitz vorgestellt. Die Tagung richtet sich an Forscherinnen und Forscher sowie Lehrkräfte aus dem Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und damit an eine der Hauptzielgruppen, für die im Projekt ZuMult neue Zugangswege zu mündlichen Sprachdaten entwickelt werden. Im Vortrag wurden die spezifisch für die Fremdsprachendidaktik entwickelten Zugriffsmöglichkeiten auf Korpora gesprochener Sprache präsentiert. „ZuMult auf der FaDaF“ weiterlesen

ZuMult am HI

Anders als die technisch orientierten Mannheimer und Hamburger Projektteile widmet sich der Leipziger Teil des ZuMult-Projektes den inhaltlich-konzeptionellen Aufgaben. Das Projekt ist am Herder-Institut der Universität Leipzig verortet, einem Institut für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, an dem seit über zwölf Jahren ein Forschungsschwerpunkt zur korpusmethodischen Erforschung und Vermittlung der deutschen Sprache besteht. Ein besonderer Fokus dieser Forschung richtet sich auf die Domäne der Wissenschaftskommunikation. „ZuMult am HI“ weiterlesen